Tresortypen

 

Sofern Sie der Ansicht sind, dass es sich in ihrer Situation lohnen wird ihr Hab und Gut durch einen Tresor zu schützen, stellt sich nun die Frage, welcher Tresor zu Ihren Bedürfnissen passt. Je nachdem welchen Anforderungen ihr Tresor gerecht werden soll, gibt es viele verschiedene Tresortypen in verschiedenen Preisklassen.
Nachfolgend werden wir Ihnen nun einige gängige Unterteilungen und Tresortypen vorstellen.

 

Unterteilung nach Art der Bedrohung: Einbruchssichere und feuersichere Tresore

 

Einbruchssichere Tresore

Wenn sie Ihre Wertsachen insbesondere im Falle eines Einbruchs schützen wollen, sind einbruchssichere Tresore für Sie die richtige Wahl. Diese Tresore gibt es in unterschiedlichen Größen und Sicherheitsstufen. Je nachdem wie viel der künftige Inhalt des Tresors wert ist, sollte man einen Tresor mit einer zum Wert passende Sicherheitsstufe auswählen, damit etwaige Versicherungen den Wert des Inhalts bei einem Aufbruch gegebenenfalls ersetzen. Tresore der niedrigsten Sicherheitsstufe (VdS-Klasse 0 und 1) decken dabei meist einen Wert von etwa 50.000 Euro ab. Letztendlich muss jedoch immer im Einzelfall mit der jeweiligen Versicherung besprochen werden, welche Werte durch bestimmte Tresore abgedeckt werden.

Tresor kaufen Tresore, die bei Einbrüchen ein tatsächliches Hindernis darstellen, beginnen preislich bei etwa 40 Euro. Es handelt sich dann oftmals um kleinere Möbeltresore oder freistehende Modelle. Ein solides und dennoch günstiges Modell ist zum Beispiel der Möbeltresor Burg-Wächter Tresor HomeSafe H 1 S. Nach oben sind preislich wie so oft nahezu keine Grenzen gesetzt. Vielverkaufte Tresore wie der City-Line C 4 E von Burg-Wächter sind mit einem Preis von 294,95 Euro dabei eher im unteren Preissegment einzuordnen.
Für „Standardeinbrecher“, die innerhalb kurzer Zeit die Räumlichkeiten wieder verlassen wollen, stellen Tresore in den höheren Sicherheitsstufen oftmals unüberwindbare Hindernisse dar. Wertsachen sind damit insbesondere in diesen Tresoren sehr sicher verwahrt.

Gerade bei Einbruchssicheren Tresoren spielt oft auch das Gewicht des Tresors eine entscheidende Rolle. Erfahrungen zeigen, dass Tresore bis ca. 150 kg Gewicht teilweise noch von den Tätern entwendet und dann später in Ruhe aufgebrochen werden. Insoweit sollte man daher darauf achten, dass man bei höheren Versicherungssummen nicht nur auf die Tresorsicherheitsstufe, sondern auch auf das Gewicht des Tresors achtet. Das Modell FORMAT Wertschutzschrank Gemini Pro mit einem Gewicht von 185 kg kann beispielsweise nur schwierig ohne schweres Gerät aus den Räumlichkeiten entfernt werden.

 

 

Feuersichere Tresore

Neben dem klassischen einbruchssicheren Tresor gibt es noch die feuersicheren Tresore. Diese sind aufgrund ihrer Bauweise speziell darauf ausgelegt im Falle eines Brandes den Inhalt optimal vor Feuer, Rauchentwicklung und/oder Löschwasser zu schützen. Je nach Sicherheitsstufe können solche Tresore dabei unterschiedlich lange einem Feuer standhalten.

Tresor kaufenFeuersichere Tresore bieten sich vor allem zum Schutz von wichtigen privaten oder geschäftlichen Unterlagen, Ausweispapieren und ähnlichem an. Bis zu einem gewissen Grad bieten auch diese Tresore oftmals einen Schutz gegen den Zugriff durch Einbrecher, wobei der Hauptzweck in jedem Fall der Schutz vor Bränden und deren Folgen bleibt. Beliebte Feuerfeste Tresore sind unter anderem der Combi-Line CL 40 E vom Hersteller Burg-Wächter oder auch der  Phönix Titan FS1283E.

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Einbruchs- und feuersichere Tresore

Den perfekten Schutz sowohl vor Einbruchswerkzeugen als auch vor Feuer bieten einbruchssichere und feuersichere Tresore. Solche Modelle bieten sich sowohl für die private als auch für die gewerbliche Nutzung an und eignen sich nicht nur zum Schutz von wichtigen Dokumenten, sondern auch zum Schutz von klassischen Wertgegenständen und Bargeldbeständen.

Unterteilung nach Art der Befestigung: Wand- und Bodentresore, Möbeltresore und freistehende Tresore

 

Wand- und Bodentresore

Wand- und Bodentresore werden entweder direkt beim Bau oder auch nachträglich in das Mauerwerk eingebaut bzw. in den Boden eingelassen und können somit selbst nur mit großen Mühen entwendet werden. Zudem lassen sich Wand- und Bodentresore gut verstecken und bieten auf diese Weise einen zusätzlichen Schutz. Tresor kaufenEin weiterer Vorteil dieser Tresore ist, dass sie im Gegensatz zu freistehenden Tresoren auch besonders Platzsparend sind. Auch wenn es grundsätzlich viele unterschiedliche Größen gibt, werden am häufigsten kleinere Modelle angeboten und verkauft. Oftmals genügen diese jedoch, um die wichtigsten Dokumente, ein wenig Schmuck und ggf. Bargeld sicher zu verwahren. Viefach verkauft werden hier beispielsweise der PointSafe PW 3  oder der   Rottner Wandtresor WNO 45. Ein etwas teureres Modell der Wandtresore  ist der Karat WT 16 N E von Burg-Wächter.

 

Möbeltresore

Ebenfalls sehr platzsparend sind die sogenannten Möbeltresore, die sich seit langem großer Beliebtheit erfreuen. Möbeltresore sind meistens kleinere Tresore, die kann man in Möbel wie Schränke o.Ä. einbauen kann, indem man den Tresor beispielsweise mit den Seiten- oder Rückwänden der Möbelstücke verschraubt. Regelmäßig werden diese Tresore jedoch auch an den hinter den Möbeln liegenden Wänden befestigt und hindern Einbrecher auf diese Weise daran den Tresor als Ganzes zu entwenden.Tresor kaufen Im Gegensatz zu Wand- oder Bodentresoren können Möbeltresore in vielen Fällen zwar mit schwerem Werkzeug und ein wenig Zeit auch aus den Möbeln und damit schließlich auch aus den Räumlichkeiten entfernt werden. Generell behindern aber auch bereits kleine Möbeltresore Diebstahlsversuche teilweise erheblich. Modelle wie der Karat MT 26 N E oder der HMF Möbeltresor werden daher auch häufig verkauft und bewähren sich auch regelmäßig bei Einbruchsdiebstählen. Möbeltresore bieten sich dabei insbesondere dann für Sie an, wenn der Einbau eines Tresors in eine Wand oder den Boden zu aufwändig, zu auffällig oder schlicht zu teuer wäre.

 

Freistehende Tresore

Wenn Wand-, Boden- oder Möbeltresore nicht für Ihre Bedürfnisse geeignet sind, kommen möglicherweise freistehende Tresore in Betracht. Diese Tresore können grds. an beliebigen Orten aufgestellt werden und bieten insoweit eine Menge Flexibilität. Allerdings können sie im Gegenzug oftmals  leichter von Einbrechern gefunden werden. Aus diesem Grund sollte man einen freistehenden Tresor unbedingt an einer Wand oder am Boden befestigen (beispielsweise über Schwerlastdübel etc.), damit dieser zumindest nicht als Ganzes entwendet werden kann. Freistehende Tresore sind in der Regel deutlich größer als beispielsweise Möbeltresore, sodass  diese Modelle insbesondere dann sinnvoll sind, wenn sie ohnehin größere Mengen Schmuck, Bargeld, Daten oder Unterlagen sichern möchten. Tresore, die man nahezu überall befestigen kann, werden unter anderem von Burg-Wächter hergestellt. Modelle wie der Combi-Line CL 40 E bieten hier bereits für wenig Geld einen passablen Schutz gegen unbefugten Zugriff.

 

Unterteilung nach dem zu schützenden Inhalt: Wertschutztresore, Datensicherungsschränke und Waffenschränke

 

klassische Wertschutztresore

Tresor kaufenAls Wertschutztresore werden all diejenigen Tresore bezeichnet, die primär Bargeld und Wertgegenstände schützen sollen. Es kann sich bei Wertschutztresoren sowohl um einbruchssichere   als auch um feuersichere Tresore handeln, wobei oftmals ersteres der Fall ist. Diese Tresortypen gibt es sowohl als Wand- und Bodentresore, als auch als Möbeltresore und freistehende Modelle.

 

Datensicherungsschränke

Wenn Sie wichtige elektronische Daten wie beispielsweise Geschäftsunterlagen etc. auf Datenträgern wie Disketten oder CD-ROMs sichern möchten, bieten sich spezielle sogenannte Datensicherungsschränke an. Diese haben oftmals bereits geeignete Ablagemöglichkeiten und sind meistens sowohl feuer- als auch einbruchssicher. Modelle wie der FP 4 E können gut als Datensicherungsschränke genutzt werden.

 

Dokumentenschränke

Tresor kaufenDokumentenschränke sind ähnlich wie Datensicherungsschränke zur Sicherung von Daten gedacht und bieten meist Platz für mehrere DIN A4 Ordner. Auf diese Weise können wichtige Akten, Papiere oder andere wichtige und vertrauliche Dokumente platzsparend und sicher verstaut und gegen fremden Zugriff geschützt werden.

 

 

Waffenschränke

Nach § 36 Waffengesetz müssen Waffenbesitzer erforderliche Vorkehrungen treffen, um zu verhindern, dass Waffen oder Munition abhandenkommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen. Wer Lang- oder Kurzwaffen besitzt, muss daher bereits nach dem Gesetz einen geeigneten Waffenschrank haben, um seine Waffen weiterhin besitzen und nutzen zu dürfen.

Aufgrund der Tatsache, dass bei unzureichendem Schutz auch ein Verstoß gegen § 36 WaffG vorliegen kann, ist beim Kauf von Waffenschränken besonders darauf zu achten, dass die Waffenschränke den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

 

Unterteilung nach Art des Schlosses

 

Doppelbartschlösser

Für Tresore gibt es verschiedene Arten von Schlössern, die alle jeweils Vor- und Nachteile haben.  Der Standard sind sogenannte Doppelbartschlösser, also Schlösser, die mit einem regulären Schlüssel mit Doppelbart geöffnet werden können. Der Vorteil dieser Schlösser liegt insbesondere darin, dass die Öffnung des Tresors nur durch einen Schlüsselinhaber erfolgen kann, sodass grds. nur wenige Personen (aufgrund weniger Schüssel) Zugang haben. Bei anderen Arten von Schlössern können oftmals zumindest theoretisch auch andere Personen den Tresor öffenen, etwa durch eingeben eines Codes.

Tresor kaufenDer offensichtliche Nachteil solcher Doppelbartschlösser ist die Notwendigkeit eines Schlüssels, der beispielsweise verloren gehen oder auch selbst entwendet werden kann. Es stellt sich hier daher auch oft die Frage, wo man den oder die Tresorschlüssel idealerweise verstecken sollte. Als Faustregel sollte man sich hier in jedem Fall merken, dass Tresorschlüssel am besten gut versteckt und weit entfernt vom Tresor aufbewahrt werden sollten. Handelt es sich also beispielsweise um einen freistehenden Tresor in einem Bürogebäude, sollte sich der Schlüssel besser nicht in einer Schreibtischschublade im selben Raum, sondern z.B. in einem Schlüsseltresor in einem anderen Stockwerk befinden. Sofern der Tresorschlüssel sicher verwahrt werden kann, sind Tresore mit Doppelbartschlössern jedoch generell als sicher einzustufen.

 

Mechanische Zahlenkombinationsschlösser

Mechanische Zahlenkombinationsschlösser kennen viele von uns aus Filmen, in denen Tresore „geknackt“ werden. Zahlenkombinationsschlösser bieten grds. einen guten Schutz gegen unbefugten Zugriff und haben den Vorteil, dass gerade kein mechanisches Öffnungswerkzeug wie ein Schlüssel notwendig ist. Es kann also jeder, der die Zahlenkombination kennt den Tresor jederzeit öffenen, ohne dass man einen Schlüssel hinterher wieder verstecken muss und ohne dass die Gefahr besteht einen Schlüssel zu verlieren. Der Nachteil von mechanischen Zahlenkombinationsschlössern besteht darin, dass eine Zahlenkombination beispielsweise auch erpresst oder unbemerkt weitergegeben werden kann.

 

Elektronische Zahlenkombinationsschlösser

Tresor kaufenWie auch mechanische Zahlenkombinationsschlösser werden elektronische Zahlenkombinationsschlösser ebenfalls durch eine Zahlenkombination geöffnet. Allerdings wird bei diesen Schlössern der Code in der Regel über Tasten eingegeben. Der große Vorteil bei diesem Schlosstyp liegt darin, dass die Zahlenkombinationen regelmäßig geändert und teilweise auch für verschiedene Personen verschiedene Kombinationen festgelegt werden können. Auf diese Weise kann man, sobald der Verdacht besteht, dass eine Zahlenkombination möglicherweise unbefugt weitergegeben wurde, einfach die Kombination ändern. Die Nachteile sind insbesondere, dass elektronische Bauteile wie überall sonst auch kaputt gehen können, ohne dass sich ein Defekt „ankündigt“. Weiterhin kann es passieren, dass Unbefugte durch Abnutzungsspuren auf den Eingabetasten die relevanten Zahlen für die Kombination erkennen und auf diese Weise die Kombination deutlich schneller herausfinden.